Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat angekündigt, das ILAB-Projekt der Juniorprofessur für Batteriemanagement-Methoden und des Lehrstuhls für elektrische Energiesysteme der Universität Bayreuth über einen Zeitraum von zwei Jahren mit rund 2.200.000 Euro zu finanzieren.
Im ILAB-Projekt (Intelligentes Batterietestlabor) wird zukünftig eine neuartige Infrastruktur im Bereich Batterietests aufgebaut. Dabei sollen computergestützte Methoden im Bereich der experimentellen Charakterisierung von Batterien systematisch integriert werden. Dazu gehören mathematische Optimierung, Methoden der künstlichen Intelligenz, Unsicherheitsanalyse, statistische Versuchsplanung und modellprädiktive Steuerung. Durch interdisziplinäres und vernetztes Arbeiten sollen Entwicklungsprozesse beschleunigt und innovative Lösungen gefunden werden.
Ein zentrales Ziel des Projekts ist es, die Entwicklungszyklen zu verkürzen. Dazu sollte eine intelligente Kombination aus Experimenten und dem systematischen Einsatz computergestützter Werkzeuge bei der Planung, Durchführung und Auswertung von Batterietests genutzt werden. Die Tests sind auf drei Ebenen (Elektrodenebene, Zellebene und Modulebene) im Bayreuther Batterietestlabor geplant. Dies ermöglicht eine skalenübergreifende Ansicht.
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